Ein interaktives Stück über nationale Identität, Politik und Veränderungen. Empfohlen für die SEK II.

London 2026. Eine Regierung mit autokratischen Zügen ist an der Macht. Neue Gesetzte werden verabschiedet. Eine junge Frau, die zwar in Groß Britannien aufgewachsen ist, aber nur einen pakistanischen Pass hat, eine brasilianische Aktivistin und ein australischer Influencer treffen im Safestay Hostel aufeinander. Die neuen Gesetze machen es der finnischen Besitzerin und den Gästen nicht einfach. Folgen oder Widerstand leisten? Die junge Frau hat Angst, die Brasilianerin will auf die Straße und protestieren, der Influencer ist unentschieden, und die finnische Besitzerin will bloß keinen Ärger in ihrem Hostel. Die repressive Regierung bedroht das Fundament der Demokratie und mit dem Verbot der Demonstration auch das Grundrecht der freien Meinungsäußerung.

Mit Marcela Dias, Ona Nurkkala, Olivia Dean, Benjamin Bishop and Peter Scollin

Regie Anja Scollin
Bühne Kerstin Junge
Kostüme Sebastian Ellrich
Musik Jeanette Hubert

Spieldauer 75 Minuten

Premiere 24.10.2019 in der ufaFabrik

8 Vorstellungen (Stand: Juli 2020)

Preise

Einzelpersonen: 9.00
Gruppen: 9.00
Gruppen + "Ermäßigungsschein from JugendKulturService": 7.50
Gruppen aus Brandenburg: 8.50
Zitty 2019

"Eingespielter Jubel, der mögliche Wahlsieg einer rechtskonservativen Partei – Tony Rice, der Anführer der Partei, lässt sich feiern. Peter Scollins Auftritt ist, nach längerer Bühnenabstinenz des Platypus-Chefs, so überzeugend, dass einem ganz unbehaglich zumute wird. Science Fiction, bedrohlich nah an der Gegenwart. Dass dem rigorosen Anführer auf bekloppte Weise die Haare zu Berge stehen, ist seit Boris Johnson leider kein Satire-Signal mehr. (...) Die Geschichte malt auf erschreckende Weise aus, was passieren könnte, wenn „Ausländer raus“-Parolen konsequent in Politik umgesetzt würden. Und England ist nur ein Beispiel für das, was in Europa gerade hochkommt. (...) Kleine Mitmachspielchen lockern auf und halten die jungen Zuschauer dran." (4 von 5 Sternen)

Schüler des Kopernikus Gymnasiums

"Wir mochten, dass ihr die Kamera für verschiedene Aspekte benutzt habt. (...) Die Schauspielerinnen waren super. (...) Die tweets waren toll. (...) Wir mochten die angesprochenen Themen: Politik, Rassismus, Familie und Geld."

9. Schulpraktisches Seminar

"Euer Vorgehen die vierte Wand zu durch brechen, war sehr motivierend und stimulierend. Den Schüler_Innen hat es offensichtlich gefallen mitzumachen, vor, während und nach der Vorstellung. Die Elemente moderner Kommunikation und aktuellen politischen Themen sind Teil des Alltags der Schüler_innen und deshalb sehr relevant."