Komödie in englischer Sprache für Menschen ab 13

Family Impossible spielt in einer ländlichen Kleinstadt in Australien. Zwei frisch verliebte allein erziehende Elternteile gründen eine Patchworkfamilie, die aber auf erbitterten Widerstand der Kinder stößt. Im Stück werden auf witzige Weise sprachliche und kulturelle Unterschiede thematisiert, denn Mutter und Tochter kommen aus Deutschland. Die Jugendlichen lassen sich allerhand einfallen, um die Eltern auseinander zu bringen. Die Palette reicht von der Spinnenattacke, passivem Widerstand, auffälligem Verhalten bis zu geschicktem Ausnutzen von Gelegenheiten. Doch ihr Vorhaben entwickelt sich anders als geplant ...

Von: Peter Scollin
Regie: Kenneth George
Mit: Anja Scollin, Darren Smith, Josephine Falkenhagen, Peter Scollin

Spieldauer: 90 Minuten

Premiere 23. September 2005 in der ufaFabrik
42 Vorstellungen (2005 - 2007)

Berliner Lehrerzeitung 01/2006

"... Die kräftig gebaute Story der "Family Impossible" zwischen Deutschland und Australien passt genau zu den SpielerInnen von Platypus. Sie haben keine Scheu, Szenen drastisch und mit Furor auszuspielen UND zarte Emotion und Langsamkeit zuzulassen. Der Dialog ist fremdsprachendidaktisch geschickt gemischt aus vorwiegend Englisch und ab und an Deutsch (gleichsam Erklärungs- und Erholungsphasen). Sehr empfehlenswert also als Theater UND als Englisch-Training ab 7. Klasse."

Neues Deutschland 10/2005

"... Die mangelnde Kommunikation zwischen Eltern und Kindern, erst recht in einer so schwierigen Situation, ist in >>Family Impossible<< ebenso Thema wie die Reaktion der Beteiligten auf Überforderung und Anpassungszwang. Trotz des ernsten Themas ist dem Platypus-Ensemble eine schöne Sozialkomödie gelungen, die auch Erwachsenen viel Spaß machen dürfte; ... Authentisch auch die Darsteller; Anja und Peter Scollin als Angela und Glenn sind auch im wirklichen Leben ein Ehepaar, die aus Berlin stammende Franziska Berg und der Brite Darren Smith wirken sehr glaubwürdig in der Rolle als dauergenervte Teenies."

Spielart 36

"Ein frischverliebtes deutsch-australisches Paar beschließt zusammenzuziehen, doch die pubertierenden Kinder, die die beiden in die Beziehung mit einbringen, rebellieren dagegen, dass sie nun plötzlich und ungefragt Bruder und Schwester spielen sollen. Sie tun sich zusammen, um ihre Eltern wieder auseinanderzubringen. Ihr Störmanöver, aber auch die alltäglichen Missverständnisse und Konflikte im interkulturellen Zusammenleben liefern dabei den Zündstoff für bühnenwirksame Auseinandersetzungen, die mit viel Slapstick und Comedy das Zuschauen und . Zum Kugeln z. B. die Szene, die in Slow Motion und in drastischer Überspitzung zeigt, wie die Familie beim Abendessen die „Heile Familie“ herauszukehren sucht. Es gibt immer wieder Zwischenapplaus – offensichtlich nicht nur, weil die Jugendlichen die turbulente Komik toll finden, sondern auch, weil hier Familienkonflikte und Rollenerwartungen gezeigt werden, die Ihnen sehr nahe sind. ..."